10 unter 25 – Besuch bei der Deutschen Welle

Unser Projekt 10 unter 25, welches sich an junge politikinteressierte Menschen richtet, hat sich zum Ziel gesetzt, politische Akteure zu besuchen und Einblicke in die Arbeit zu bekommen. Doch auch z. B. die Medien nehmen als Akteur am politischen Geschehe und Meinungsbildungsprozess teil. Ein solcher Akteur ist unter anderem die Deutsche Welle. Die Deutsche Welle ist Mitglied der ARD und als Auslandsfunk der Bundesrepublik Deutschland insbesondere Deutschen im Ausland, aber auch an deutscher Politik interessierten Menschen im Ausland, zugänglich.

Am Freitag, 14. März, haben wir im Rahmen unseres Projekts die Möglichkeit bekommen, das Hauptstadtstudio der Deutschen Welle im Haus der Bundespressekonferenz zu besuchen. Unser Gastgeber an diesem Tag war Jens Thurau, Politik Korrespondent im Hauptstadtstudio. Nach einem netten Willkommen zeigte uns Jens erst einmal das Deutsche Welle Journal – auf Kassette :-) Das DW Journal ist eine ca. 15-minütige Nachrichtensendung, die – anders als z. B. die Tagesschau der ARD – sehr lebendig gestaltet ist und sehr von Schalten zu verschiedenen Korrespondenten lebt. Vom Prinzip her vergleichbar mit Nachrichtenjournalen auf N24 oder ntv. Da es sich um eine tagesaktuelle Nachrichtensendung handelte, hatten wir gleich einen guten Einstieg in einige Themen. So war natürlich die Krim-Kriese sehr dominant und auch ein einnehmender Teil innerhalb der Nachrichten. Doch auch die Verurteilung von Uli Hoeneß und sein Verzicht auf Revision hat einen Stellenwert im Ausland, so dass diese Nachricht natürlich nicht unerwähnt bleiben durfte. Wir nutzten also auch die Chance, und diskutierten mit Jens über aktuelle politische Ereignisse. Dabei wurde auch deutlich, dass die Korrespondenten der DW, quasi als Auslandskorrespondent im eigenen Land, manchmal auch einen anderen Blick auf die Themen haben und viel mehr den internationalen Zusammenhang im Blick haben, als dies vielleicht manchmal in anderen Nachrichtensendungen der Fall ist.

Im Anschluss an unsere Diskussion hatten wir noch die Chance, die Technikräume der Deutschen Welle zu sehen und mitzubekommen, wie Fernsehen und Live-Schaltungen gemacht werden. Der „grüne Raum“ war der entscheidende für die Live Schaltungen. So hatten wir alle die Möglichkeit, einmal vorm Brandenburger Tor zu sitzen und uns als Korrespondent des Hauptstadtstudios der Deutschen Welle zu fühlen.

Abschließend wurde uns glücklicherweise nicht der wunderbare Blick über Berlin verwehrt. Bei tollstem Wetter und einem schönen Sonnenuntergang hatten wir noch die Gelegenheit, über den Balkon des Hauses der Bundespressekonferenz zu gehen und den beeindruckenden Ausblick zu genießen.

Alles in allem war die Veranstaltung bei der Deutschen Welle wieder eine sehr gelungene 10 unter 25 Veranstaltung, die auch andere Blickwinkel auf die Deutsche Politik und deren Wahrnehmung im Ausland ermöglicht hat. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei Simone Humplik, Intendantin der Deutschen Welle, die uns den Kontakt hergestellt hat. Und natürlich auch bei Jens Thurau für seine ausführliche Zeit und Geduld und auch die Bereitschaft, uns einen Einblick in die Deutsche Welle zu geben und Fragen zu beantworten. Wenn ihr mehr zur Deutschen Welle erfahren oder Euch mal Beiträge der Deutschen Welle ansehen wollt, klickt Euch hier hin: www.dw.de

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